Jesus Christus, der Auferstandene

Hausgottesdienste für die Kar- und Ostertage

Für die Feier der Heiligen Woche und des Hohen Osterfestes zu Hause liegen Hefte mit Hausgottesdiensten in der Kirche zum Mitnehmen aus oder stehen hier zum Download bereit.

Zur Geschichte unserer Begräbnisstätten

Erster großer Friedhof auf dem Kirchhof

Der erste Friedhof unserer Gemeinde befand sich rings um die Pfarrkirche auf dem Kirchplatz. Mit dem Anwachsen der Pfarrgemeinde wurde der 3000 m² große Begräbnisplatz jedoch zu klein. Schon nach 11 bis 12 Jahren mussten die Gräber wiederbenutzt werden. 1871 wurde der Friedhof auf dem Kirchof deshalb durch die Regierung für Beerdigungen geschlossen. Die letzte Beerdigung auf demselben fand am 28. Oktober 1871 statt. 1873/74 wurde der Kirchhof geebnet und in eine Grünanlage mit breiten Wegen umgewandelt. Leider wurden damals die so gut zum Charakter eines Kirchhofs passenden Kirchhofstore entfernt. 

Unter dem Rat Robert Krause wurde ein ganzer Eisenbahnwaggon voller Bäumen und Sträuchern angefordert, um den leeren Kirchhof zu bepflanzen. 1934/35 wurden die Anlagen um die Kirche neu gestaltet. Nach der Pfarrkirchensanierung, die im Jahr 2010 begonnen wurde, soll der Kirchhof demnächst wieder eine Umgestaltung erfahren. Auf dem letzten Gemeindefest konnten die Wittichenauer dazu ihre Ideen einreichen. Uns liegt viel daran den ehemaligen Friedhof vor jeglicher Profanierung als würdigen Kirchhof zu bewahren.

Übrigens: In Anerkennung der letzten Ruhestätten unserer Vorfahren steigen wir bei der Überquerung des Kirchhofs vom Fahrrad ab und laufen.

Kleiner Friedhof an der Kreuzkirche

Neben dem Friedhof rings um die Pfarrkirche existierte einst ein 900 m² großer Friedhof an der Kreuzkirche. Auch auf ihm wurden bis 1871 Erwachsene und Kinder beerdigt, bis auch er geschlossen wurde. Von 1895 bis 1928 diente er vorübergehend als Kinderbegräbnisstätte. 1876 wurde er mit einer neuen Ziegelmauer umgeben. Heute befindet sich hier das Außengelände unseres Kinderhauses "Jakubetzstift".

Nachdem die Friedhöfe an Pfarr- und Kreuzkirche 1871 geschlossen worden waren, wurde im selben Jahr eine neue Begräbnisstätte an der Kamenzer Straße hergerichtet.